Wandertag in die Deutsche Oper

An unserem Wandertag am 25. März 2015 sind wir, die Klasse 5b (und ebenso die Klassen 5a und 5c) mit unserer Musiklehrerin in die Deutsche Oper gefahren. Dort hatten wir eine Führung, um etwas über die Oper zu lernen.

Von außen sah die Oper wie ein normales Haus aus, also ist sie mir gar nicht weiter aufgefallen. Wir sind durch den Hintereingang in das Haus gegangen, denn der Vordereingang war verschlossen. Als erstes hat uns unsere Führerin den Vordereingang von innen gezeigt. Er war ganz schlicht und die Türen sind aus Glas. Sie erzählte uns, dass früher eine Oper nur für Kaiser gebaut wurde und dort nur seine Verwandten und die engsten Freunde mit hinein durften. Aber das Volk wollte auch in die Oper gehen, und so entstand die Deutsche Oper. Der schlichte Bau steht dafür, dass auch normale Menschen in die Oper kommen können und daher auch die Glastüren.

Nachdem sie uns den Eingang gezeigt hatte, sind wir in den zweiten Stock gegangen und haben uns alle auf die Treppe gesetzt und die Führerin erklärte uns, warum man bei einer Opernaufführung nicht essen und trinken darf. Dieses würde nämlich die anderen Zuschauer stören, wenn man eine Flasche öffnet oder eine Chipstüte aufmacht. Dann hat sie uns gesagt, dass wir gleich in den Zuschauerraum gehen, und alle waren ganz begeistert. Im Zuschauerraum haben wir uns dann in die Mitte der ersten beiden Reihen gesetzt, und wir durften in den Orchestergraben schauen. Dort haben sich schon Musiker für eine Probe um 10.00 Uhr warm gespielt. Anton, ein Junge aus meiner Klasse, fragte die Führerin, warum vieles im Raum aus Holz ist. Sie erklärte uns, dass Holz besser schallt.

Wir sind dann auch noch hinter die Bühne gegangen. Dort haben wir vier Kinder gesehen, die bei der Oper "Madame Butterfly" mitspielen und ihren Opernauftritt probten. Unsere Führerin hat uns die Kulissen gezeigt, zwei davon waren aus der Oper "Die Zauberflöte". Von "Die Liebe zu den 3 Orangen", die Oper, die wir noch besuchen werden, haben wir leider keine Kulissen gesehen. Sie wusste auch nicht, wo sie gelagert sind und hat die Kulissen auch schon ein paar Tage nicht mehr gesehen. Das Ansehen der Kulissen hat mir am meisten Spaß gemacht.

Zum Schluss hat unsere Klasse noch ungefähr 20 Minuten von der Probe zu "Madame Butterfly" gesehen. Ich habe kein Wort verstanden, da die Sänger und Sängerinnen auf Italienisch gesungen haben. Selbst unsere Italiener in unserer Klasse haben nichts verstanden. Als wir dann hinausgingen und unser Besuch in der Deutschen Oper Berlin beendet war, haben wir uns verabschiedet und unserer Führerin als Dankeschön Blumen überreicht.

Sabrina Wunsch, Klasse 5b (Schuljahr 2014/15)

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