Herr Freese

1. Wie heißen Sie mit vollem Namen?goethe-gymnasium

Jörg Freese.

2. Wann sind Sie geboren?

1960.

3. Seit wann sind Sie am Goethe-Gymnasium?

Seit dem 06. November 2017.

4. Welche Fächer unterrichten Sie?

Ich habe Biologie und Theologie studiert, als 3. Fach dann Geschichte. Das Referendariat habe ich in Biologie und Geschichte absolviert, dann die Fakultas für Theologie erworben. Während des Schuldienstes habe ich dann die Ausbildung für Darstellendes Spiel absolviert und später auch Ethik unterrichtet.

5. Haben Sie vorher an einer anderen Schule unterrichtet? An welcher?

Ich habe am Friedrich-Engels-Gymnasium das Referendariat absolviert, war am Rückert-Gymnasium als Religionslehrer im Anschluss tätig. Dann bekam ich eine unbefristete Stelle am Werner-von-Siemens-Gymnasium. Dort war ich viele Jahre tätig. Dann wurde ich Oberstufenkoordinator an der Goethe-Oberschule in Lichterfelde, anschließend Leiter des Dürer-Gymnasiums in Neukölln und habe dann das Montgolfier-Gymnasium in Treptow geleitet. Ein Umweg über die Senatsverwaltung hat mir gezeigt, dass ich lieber in der Schule arbeite als in der Behörde und so habe ich mich entschlossen, die Leitung des Goethe-Gymnasiums zu übernehmen.

6. Warum sind Sie Lehrer geworden?

Ich habe mich sehr für die studierten Fächer interessiert, es macht mir immer Freude, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Ich war nicht unbedingt begeistert von meiner eigenen Schülererfahrung und habe mir daher vorgenommen, es anders zu machen und daran mitzuarbeiten, dass Schule ein Ort wird, an dem die meisten Menschen gerne zusammen sind.

7. Bereuen Sie es manchmal, Lehrer zu sein?

An ganz wenigen einzelnen Tagen ist das vorgekommen. Aber ich weiß bis heute die Vorteile und die schönen Seiten dieses Berufes sehr zu schätzen.

8. Wie versuchen Sie, die Schüler/innen zu motivieren?

Ich nehme die Schülerinnen und Schüler vor allem als Menschen ernst, versuche die Themen so aufzubereiten, dass ein Bezug zu unserer Erfahrungswelt entsteht – der Unterrichtsstoff muss als bedeutsam erlebt werden. Ich bin zudem der Auffassung, dass Lernen immer im eigenen Kopf stattfindet und organisiere daher meinen Unterricht so, dass die Lernenden viel selbst und selbstständig erarbeiten.

9. Was war Ihr schönstes / schlimmstes Erlebnis an der Schule?

Viele sehr schöne Klassenfahrten und auch Kollegiumsfahrten, Theateraufführungen mit tollen Gruppen. Schlimme Erlebnisse vergesse ich schnell wieder – aber es gab sicher auch mal Konflikte, die unangenehm waren.

10. Haben Sie besondere Aufgaben an der Schule?

Ich leite die Schule.

11. Wie kommen Sie zur Schule?

Ich bin sehr gerne mit dem Fahrrad unterwegs.

12. Hatten Sie früher einen anderen Beruf? Wenn ja, welchen?

Ich habe vor dem Referendariat mehrere Jahre in einer Meinungsforschungsinstitut und dann in einem Verlag gerarbeitet.

13. Was war Ihr Traumberuf?

Mich hätte das Medizinstudium interessiert, aber nicht der Beruf Arzt, ich wäre gerne Rechtsanwalt geworden, aber auf das Studium hatte ich keine Lust. Beim Lehramtsstudium standen die Fächer im Vordergrund, das hat mir gefallen und den Lehrerberuf konnte ich mir gut vorstellen. Im Vergleich zum Verlag war ich als Lehrer richtig zufrieden und im Vergleich zur Tätigkeit in einer Behörde kann ich aus heutiger Sicht das Gleiche sagen. Als Ausbildungsberuf hätten mir auch Koch oder Gärtner gefallen.

14. Wie lautet Ihre Email-Adresse?

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15. Was für Hobbies haben Sie?

Ich koche gerne, ich reise gerne, ich lese gerne und seit ein paar Jahren erfreue ich mich an der Gartenarbeit und am Malen und Zeichnen. Viel Bewegung gehört jeden Tag dazu.

16. Welche Musikart hören Sie am liebsten?

Bach, Schubert, Shostakovich, Arvo Pärt, u.a.

17. Was ist Ihr Lieblingsbuch?

Ich lese viel, so dass ich kein besonderes Lieblingsbuch habe. Aber die Bücher „Murmeljagd“ von Ulrich Becher und „Kassandra“ von Christa Wolf habe ich öfter gelesen. Sehr beeindruckt haben mich „Der Herbst des Mittelalters“ von Johan Huizinga und die „Antiquiertheit des Menschen“ von Günther Anders.

18. Welchen Film würden Sie empfehlen?

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19. Was essen Sie gern?

Mittelmeerkost, aber zur Zeit vor allem orientalisch geprägte Küche.

20. Leben Sie gern / nicht gern in Berlin?

Sehr gern, aber ich liebe auch das Landleben.

(erstellt: Schuljahr 2017/18)