Auf ein Neues

Erlebnisbericht einer Mitwirkenden zum diesjährigen Sommerkonzert

Die Stimmung unter den Zuschauern konnte das Orchester schon spüren, bevor es auf die Bühne trat! Sie war knisternd gespannt. Denn die Aufstellung der Stühle in der Aula und all die Gerätschaften für die Multimediashow, die unsere Stücke begleiten sollten, waren ja für das Publikum ungewohnt. Die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Es ging los und man hatte das Gefühl, das sich das Publikum sofort in der Geschichte unserer Stücke befand, Wer zog wen mit? Das Orchester die Zuhörer oder die Zuhörer das Orchester? Es war ein wogendes Hin und Her; der Funke sprang gegenseitig über. Ob "Zauberflöte", "DieTribute von Panem", "Der kleine, grüne Kaktus", "Das große Tor von Kiew" - alles völlig unterschiedliche Stimmungen und trotzdem waren alle Anwesenden eine Einheit.

Es spiegelte eigentlich unsere Orchesterproben wider. Man lachte, diskutierte und arbeitete an den unterschiedlichen Stücken, im Kleinen wie im Großen. Aber man war überzeugt, an etwas gemeinsamen Neuem zu arbeiten.

Zum Schluss gab es tosenden Beifall und Zugaben hätten wir mehrfach spielen können. Toll! Auf ein Neues!

Text: Élise Frowein-Hundertmark, Klasse 10 (Schuljahr 2016/17)

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