2000 Jahre Ovid

Tanzprojekt "Pygmalion"

"Der Weg ist das Ziel", lautet das Motto der Projektleiterinnen Frau Kloer und Frau Schönfeld beim Tanzprojekts „Pygmalion“. In diesem Projekt setzen Schülerinnen und Schüler aus allen Altersgruppen von Klasse 5 bis Klasse 11 Ovids Metamorphose „Pygmalion“ mit den Themenbereichen Kunst und Musik in Verbindung. Doch auch wenn der Weg das Ziel ist, soll das Projekt in einer gemeinsamen tänzerischen Darstellung beim Schulfest enden.

Pygmalion ist ein Bildhauer, der sich in eine von ihm geschaffene Statue verliebt. Das Besondere an diesem Mythos ist, dass hier die Metamorphose umgekehrt stattfindet. Denn hier verwandelt sich nicht ein Mensch in ein Tier oder in einen Gegenstand, wie es sonst so oft der Fall ist, stattdessen verwandelt sich eine Statue in einen Menschen.

Bei der Inszenierung hat man sich der Musik des amerikanischen Komponisten Philip Glass bedient und dazu passende Choreographien entwickelt. Trainiert wurde dies im Musikraum, allerdings wurden die ersten Schritte in der Sporthalle eingeübt, bei denen man versucht hat, die Bewegungen des Gegenübers zu "spiegeln".

Nach Auskunft der Projektleiterinnen sind die Schüler mit Freude dabei und haben auch am dritten Tag noch nicht die Lust am Tanzen und Gestalten verloren. Gestaltet haben die Schüler nämlich nicht nur die Tänze, sondern auch kunstvoll inszenierte Fotos, die den Raum schmücken. Außerdem fiel positiv auf, dass trotz der großen Altersspanne zwischen den Schülern ein freundlicher Umgang miteinander zu bemerken war, es gab ein allgemeines „Wir-Gefühl“, so Frau Kloer. Die positive Resonanz von beiden Seiten - von Schülern und Lehrerinnen - hat bei uns einen guten Eindruck hinterlassen.

Text: Carlou Kayser, Moritz Schelten, 2. Semester (Schuljahr 2016/17)

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