2000 Jahre Ovid

Schönheit und Liebe

Liebe in Mythos und Philosophie

Muss ich schön sein, um geliebt zu werden? Was bedeutet Schönheit? Wer bestimmt, was schön ist?

Diese und viele andere Fragen stellte sich die Gruppe von Frau Zylberberg und Herrn Kupfer, in der es darum geht, verschiedene Fragen zum Thema Liebe, Philosophie und Mythos zu formulieren und diese später zu klären.

Dabei haben insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen die Chance, ihre eigenen Ideen, Vorschläge und Wünsche zu äußern und diese gemeinsam mit ihrer Gruppe zu besprechen.

"Zuerst klärten wir für alle, was die Begriffe Mythos, Philosophie und Liebe überhaupt bedeuten", so Mirza aus dem 2.Semester zur Frage nach dem Einstieg in das Projekt. "Später schauten wir den Film „Pretty Woman“ an, in dem uns vor allem der Begriff "Liebe" verdeutlicht wurde.“

Am zweiten Tag des Projekts wurden weitere Fragen geklärt, wie beispielsweise: „Welche Rolle spielt die künstliche Verschönerung des Körpers für die Liebe?“ Dabei wurde anhand des Filmes "Bad Teacher" von Frau Zylberberg der Einstieg in diese Thematik geboten. Die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 10 und 11 diskutierten diese Frage, brachten ihre eigenen Ideen ein und waren sehr aktiv im Gespräch, aus dem heraus ein gemeinsam erstelltes Tafelbild entstand. Viele verschiedene Aspekte und Ansichten wurden kritisch betrachtet, um die Ausgangsfrage beantworten zu können. „Wenn das Innere zusammenpasst, kann das Äußerliche mit Mängeln behaftet sein. Makel beeinflussen die Liebe nicht, wenn sie schuldlos zustande kommen“, war ein Ergebnis der Diskussion.

„Am Freitag werden Produkte, also eigene Liebesmythen, zu der Thematik, die wir behandeln, von den Schülern erstellt, beispielsweise als Fotoroman oder Rap“, berichtete Frau Zylberberg. Diese werden beim Sommerfest von den Schülern vorgestellt.

Text: Vivien Scholtyssek, Klasse 9b (Schuljahr 2016/17)

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