Berlinale-Fieber

Dass unsere Schüler auch außerhalb der Schule Augen und Ohren offenhalten, zeigen der folgende Bericht und der darin erwähnte, für Filmfans besonders lohnenswerte Blog:

Seit wir klein sind, besuchen meine Schwester Johanna und ich jedes Jahr die Berlinale. Dieses Filmfestival ist nicht wie normales Kino. Es werden Filme gezeigt, die einfach anders sind. Sie thematisieren Problematiken, die es normalerweise nie ins Kino schaffen würden, da Filme mit solchem Inhalt nicht so viel Umsatz machen. Außerdem ist das Festival international, daher lernt man die Kulturen der anderen Länder durch das Gezeigte in den Filmen viel besser kennen. Genau deswegen lieben wir die Berlinale.

In den vergangen zwei Jahren war ich Mitglied bei den "Jungen Journalisten". Das ist ein Projekt der Berlinale, das einer Gruppe von ungefähr 20 Berlinale-begeisterten Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren die Möglichkeit gibt, das Festival als Reporter zu besuchen, um dann Kritiken, Interviews mit Hauptdarstellern und Regisseuren sowie Hintergrundtexte auf der Website der Jungen Journalisten zu veröffentlichen.

Leider wurde das Projekt dieses Jahr eingestellt, was wir alle sehr schade fanden. Daher riefen wir – die ehemaligen Jungen Journalisten – den Blog der "Freien Generation Reporter" ins Leben. Dort veröffentlichen wir nun eigenständig unsere Kritiken und Interviews.

Wir würden uns sehr freuen, wenn vielleicht der ein oder andere auf unserer Website vorbeischauen würde. Selbst wenn ihr die Filme nicht besucht habt, gibt es dort dennoch spannende Publikumsgespräche, die interessanten Fragen auf den Grund gehen, zum Beispiel, wie die Blindenschrift auf Chinesisch funktioniert (immerhin haben die dort tausende Schriftzeichen).

Sarah Gosten, Klasse 10f (Schuljahr 2012/13)

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