Ensembles

Die Kunst des Arrangierens

Ein musikalisches Jahr im MuE-Kurs und im Orchester

In unserem ersten und zweiten Semester der elften Klasse haben wir den MuE-Kurs unter der Leitung von Herrn Schwabenbauer belegt.

Zunächst haben wir uns über die Bedeutung von Musik unterhalten und sind dann auf die Bedeutung der einzelnen Instrumente übergegangen. Wir haben gelernt, welche Instrumente was spielen können und wie man sie am besten einsetzt. Unsere nächste Aufgabe war es nun, ein Stück auszusuchen, welches wir für unser Orchester arrangieren sollten.

Nach ausführlichem Untersuchen des Stückes schrieben wir einen Aufsatz darüber, welcher unsere Ideen für das Arrangement beinhaltete. Im Dezember haben wir dann alleine oder zu zweit angefangen, eine Auswahl der Stücke zu arrangieren, hierfür hatten wir drei Monate Zeit.

Angefangen haben wir mit der Grundstruktur, die auf einer Klavierstimme oder anderen Quellen, die wir im Internet gefunden hatten, beruhte. Anschließend haben wir bestimmten Instrumenten das Thema zugeteilt und dann dazu für die anderen Instrumente Backings geschrieben. Das Beenden des Arrangements war aber nur die erste Hürde.

Nun war es an der Zeit, die Stücke mit dem Orchester zu proben. Bisher hat es schon sehr viel Spaß gemacht, sich so intensiv mit einem Stück auseinanderzusetzen und in die Welt von Paul McCartney, Count Basie und Bach einzutauchen.

Es war ein schöner Moment, als das Stück zum ersten Mal angespielt wurde. Zwar war vieles noch nicht so, wie wir es wollten, doch hat das Orchester unsere Ideen schon gut umgesetzt. Doch damit war die Arbeit noch nicht getan; es gab einige Stellen, die noch einmal überarbeitet werden mussten. Auch der Rest des Orchesters hatte noch gute Überlegungen, die wir mit eingebaut haben. Die Probenzeit war sehr intensiv und hat viel Freude bereitet. Es war schön zu sehen, wie sich das Stück entfaltete und zu einem großen Ganzen wurde.

Nun mussten wir unser Stück noch in ein schönes Licht setzen. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, um eine Multimediashow zu erarbeiten, die nicht nur ein Erlebnis für die Ohren sondern auch für die restlichen Sinne werden sollte. Die letzte Hürde, die es zu bewältigen galt, war der Auftritt an sich. Wir waren aufgeregt, ob alles so klappen würde, wie wir es uns vorgestellt hatten, und die Freude war dementsprechend groß, als das eigene Stück und natürlich auch die der anderen erfolgreich über die Bühne ging. Alles in allem war es eine tolle Erfahrung und ein einzigartiges Erlebnis, ein Stück zu arrangieren und dieses dann auch aufführen zu können.

Text: Lina Mittelstädt und Yannik Ablorh-Odjija, 2. Sem. (Schuljahr 2016/17)

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