Antike im Film

Filmkritik an der Humboldt-Universität

In den Winterferien findet alljährlich eine dreitägige Winterakademie in der Humboldt-Universität statt. Dieses Jahr nahm ich zum ersten Mal an dieser Veranstaltung teil. Im Folgenden werde ich meine Erfahrungen mitteilen, die ich dabei sammelte.

Ich wurde durch meine Griechisch-Lehrerin Frau Neuß über dieses Schülerprojekt in Kenntnis gesetzt. Da ich mich für das diesjährige Thema "Antike im Film" sehr begeistere, entschloss ich mich, mich bei Herrn Prof. Dr. Kipf zu bewerben, der die Winterakademie organisiert. Das Bewerbungsschreiben umfasste ein Motivationsschreiben, eine Zeugniskopie und ein Empfehlungsschreiben einer Lehrkraft. Zwei Wochen nachdem ich meine Bewerbung verschickt hatte, erhielt ich eine Bestätigung für meine Teilnahme.

Die Akademie begann am Donnerstag um 10 Uhr. Zunächst einmal stellten sich die wichtigsten Personen wie Prof. Dr. Stefan Kipf vor, und wir besprachen das Programm für die nächsten Tage. Anschließend bekamen wir eine Führung durch das Filmmuseum am Potsdamer Platz. Diese Führung befasste sich mit der Geschichte des Films. Am Mittag sind wir zurück zur Humboldt-Uni gefahren und aßen dort zu Mittag. Später sammelten wir Kriterien für die Filmanalyse, wobei der Schwerpunkt auf Dokumentarfilmen lag. Am Nachmittag schauten wir uns den Film "Der Untergang des Römischen Reiches" an, der wichtig für den nächsten Tag sein sollte.

Am folgenden Tag führte uns nämlich eine Spezialistin in die Filmanalyse ein und nahm Bezug auf diesen Film. Ebenso präsentierte Frau Dr. Wieber die Authentifizierungsstrategien von Dokumentationen zur Antike. Am Mittag hatten wir wieder eine Pause und wurden danach in unsere Gruppenphase eingeführt. Dabei teilten wir uns in vier Gruppen ein und suchten uns einen Film aus, den wir im Folgenden analysierten. Am Abend gingen wir gemeinsam in einem Restaurant essen. Dies war sehr toll, da man die anderen Teilnehmer noch besser kennenlernen konnte und lecker zusammen aß.

Am letzten Tag vollendeten wir die Präsentationen in der Gruppenphase und teilten die Ergebnisse in Form eines Vortrags anschließend den anderen Teilnehmern mit. Zuletzt gab es um 16 Uhr eine Abschlussrunde mit einer Evaluation. In diesem Gespräch erhielten wir auch unsere Zertifikate für die Teilnahme an der Winterakademie.

Insgesamt war ich von der Winterakademie sehr überrascht. Es hat mir eine große Freude bereitet, mit anderen Schülern aus ganz Deutschland zusammenzuarbeiten. Und obwohl man sich bei der Veranstaltung auch viel erarbeiten musste, bin ich froh, teilgenommen zu haben. Ich habe meinen Horizont erweitert und bin nun fähig, Filme und deren einzelne Szenen genauer zu analysieren. Ich empfehle jedem, der Interesse an den alten Sprachen zeigt, sich bei der Winterakademie zu bewerben, zumal die komplette Veranstaltung kostenlos ist. Die Veranstalter und die Teilnehmer waren sehr nett und hilfsbereit und das Essen war auch sehr lecker.

Text: Greta Selzer, Klasse 10b (Schuljahr 2017/18)

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