Die Odyssee in 75 Minuten

Als sich die fünften und sechsten Klassen am 31. Januar 2018 um 10.00 Uhr in der Aula versammelten, um das Marionettenspiel der Gruppe "Aristo-Funny" anzusehen, sah man schon die aufwendige, selbst gebaute Bühne.

Eine Schauspielerin erzählte die Vorgeschichte. Dann begann das Theaterstück damit, dass es in der Aula dunkel wurde und mehrere kleine Scheinwerfer auf der Bühne eingeschaltet wurden, was bei uns allen die Spannung wachsen ließ und für eine besondere Stimmung sorgte.

aristofunny

Der alte Odysseus fing an, von seinen Abenteuern zu erzählen: "Alle griechischen Kämpfer meiner Zeit fuhren in den Krieg nach Troja ... ."

Und nun folgten rasant in 75 Minuten die vielen Stationen des Odysseus, der auf seiner langen Reise von Troja in seine Heimat Ithaka immerhin 10 Jahre brauchte.

Besonders gefallen hat uns das sehr schnelle, aber trotzdem präzise Marionettenspiel. Leider sprach der Zyklop Polyphem teilweise undeutlich. Die Gesichter der Marionetten waren sehr ausdrucksstark und die Kostümierung sehr aufwendig und historisch. Die Stimmen der Figuren waren von anderen Schauspielern als den Marionettenspielern in einem Tonstudio aufgenommen worden und wurden über ein Mischpult eingespielt.

Nach der Aufführung durften wir hinter die Bühne kommen, um uns die ungefähr 30 bis 35 Marionetten genauer anzuschauen und den Marionettenspielern Fragen zu stellen.

Text und Foto: Sebastian Federrath und Mika Roos, Klasse 5a (Schuljahr 2017/18)

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