Unsere Erfahrungen mit Französisch

Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse und des 2. Semesters berichten

Das Goethe-Gymnasium ist ein humanistisches Gymnasium, weswegen es klar ist, dass Latein und Griechisch elementar sind und im Mittelpunkt stehen. Dennoch ist es wichtig neben Englisch auch noch eine andere gesprochene Fremdsprache zu lernen. Mit der Sprache Latein wird ein perfektes Fundament für die romanischen Sprachen gelegt, weswegen Französisch das Schulprofil einmal mehr sehr gut ergänzt.

Warum Französisch?

Französisch ist mit Englisch die Sprache der EU. In Brüssel wird es gesprochen, genauso wie in Straßburg. Überall auf der Welt verteilt, insbesondere in Afrika, findet man französischsprachige Länder. Durch das Erlernen einer Sprache öffnet sich die Tür zu einer ganz anderen Kultur.

Das Lernen von Französisch am GG heißt natürlich auch, vier Stunden pro Woche im 10. Schuljahr zusätzlich zu haben. Man kann aber eine Sprache nur durch intensives Üben erlernen. Hier kommen jedem Latein und Griechisch zugute, da man durch allerhand Verknüpfungen zu den alten Sprachen Französisch schneller und einfacher lernen kann: Nicht nur ähneln die Vokabeln einander, sondern auch das strukturierte Lernen von Deklinations –und Konjugationstabellen hilft. Natürlich lässt sich eine Sprache nicht spielend leicht erlernen. Man muss Ehrgeiz und Motivation, wie für jedes andere Fach, mitbringen.

Im Februar 2014 fuhr der Französischkurs des jetzigen 2. Semesters nach Paris, wo wir uns nach einem halben Jahr mit einer Schulklasse aus der Bretagne unterhalten konnten. Vielen hatte diese Fahrt neuen Ehrgeiz gegeben.

Es ist gut, wenn Französisch erst ab der 10. Klasse unterrichtet wird, da, wie oben schon erwähnt, am GG die alten Sprachen im Vordergrund stehen. Um genauer zu sein: Griechisch wird ab der 8. Klasse erlernt. D. h., dass diese Sprache in der 9. Klasse weniger gefestigt ist als in der 10. Klasse. Auch Griechisch hat, wie Latein und Französisch, seine Besonderheiten und Schwierigkeiten, weswegen in der 9. Klasse Griechisch im Mittelpunkt stehen sollte. In der 10. wird Französisch vierstündig unterrichtet, was wiederum ein intensiveres Üben erzeugt.

Vier Stunden in der Woche sind natürlich eine Belastung, was aber von vornherein jedem, der Französisch wählt, klar ist.

Eine Sprache eröffnet neue Kulturen und Erfahrungen. Man lernt bei romanischen Sprachen das Gut kennen, welches wir uns durch Latein und Griechisch erworben haben. Alle drei Sprachen ergeben ein Wissen, das uns nicht mehr genommen werden kann.

Text: Leonard, Karl, Efe, Josef, Luis, Frederik, Johanna, Luna, Mirjam, Lukas, Natalie, Jassin, Katharina, Raphael, Yannic, Janos, Tobias, Johanna, Philip
(Schüler und Schülerinnen der 10. Klasse/des 2. Semesters) (Schuljahr 2014/15)

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