Debattieren in Aula und Abgeordnetenhaus

Nina Sassenroth (8b) nahm 2014 erstmalig an "Jugend debattiert" teil und war Finalistin im Regionalwettbewerb. Ihre Eindrücke schildert sie folgendermaßen:

Das erste Mal hörte ich von dem Wettbewerb "Jugend debattiert" im Ethikunterricht von unserer Lehrerin, Frau Beckmann. Ich lernte das Konzept kennen, übte bestimmte Techniken und erfuhr von den Regeln des Wettbewerbes. Alles in allem fand ich die Idee, dass Jugendliche über Probleme diskutieren, die unter anderem auch von Politikern behandelt werden, hervorragend und freute mich natürlich, als ich eine der Besten aus unserer Klasse wurde.

Doch als es dann um den wahren Wettkampf ging, war ich erst unsicher. Schließlich nimmt die Vorbereitung auf eine Debatte sehr viel Zeit in Anspruch. Nachdem ich mich dann doch mit den anderen Debattanten an einem extra dafür vorgesehenen Tag vorbereitet hatte, entschied ich mich allerdings sehr schnell für eine Teilnahme. Der schulinterne Wettbewerb fand im Januar am Tag der Offenen Tür statt und machte uns allen, obwohl es von vornherein klar war, dass nicht jeder weiterkommen konnte, sehr viel Spaß. Letztlich kamen Sándor (8b), Max (8c), und ich (8b) weiter und nahmen dann, ein paar Wochen später, an dem Regionalwettbewerb teil.

Als es so weit war, war ich sehr aufgeregt, aber auch neugierig, wie der Wettbewerb ablaufen würde. Auch wenn ich gut auf die drei Themen vorbereitet war, hatte ich ein schlechtes Gefühl, und als die Finalisten verkündet werden sollten, war ich eigentlich der festen Überzeugung, nicht weiter gekommen zu sein. Als ich dann doch meinen Namen hörte und erfuhr, dass ich mit drei weiteren Jungen im Finale stand, war ich sehr froh, ein wenig stolz und auf jeden Fall sehr überrascht. In dieser Runde schied ich jedoch aus.

Unsere Finalisten des Regionalwettbewerbs
Unsere Regionalfinalisten in der Aula des Goethe-Gymnasiums

Dennoch besuchte ich danach mit meiner Klasse zum Landeswettbewerb, um Laura (10d) zu unterstützen. Dieser fand im Abgeordnetenhaus statt und spielte in einer ganz anderen Liga als der Regionalwettbewerb, an dem ich teilgenommen hatte. Zum Beispiel saßen nun unter anderem der Direktor des Abgeordnetenhauses, ein Vertreter einer Stiftung und der Stellvertreter der Schulsenatorin in der Jury. Der Plenarsaal war bis oben hin voll. Auch eines der Themen, ob das Tempelhofer Feld, wie geplant bebaut werden sollte, fand ich spannend und war überrascht, wie viele Argumente fielen, die mir noch gar nicht in den Sinn gekommen sind. Außerdem gefiel mir die Moderation einer früheren Siegerin des Wettbewerbes sehr gut und die Einbeziehung des Publikums. Vor allem jedoch war ich froh darüber, dass Laura (10d) weiter kam.

Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall wieder dabei sein, denn Debattieren macht Spaß, fördert die Sprachkenntnisse und man lernt viele neue Leute kennen.

Text: Nina Sassenroth, 8b (Schuljahr 2013/14);
Foto: Frau Beckmann (Schuljahr 1013/14)

Aktuelle Seite: Home Projekte Debattieren in Aula und Abgeordnetenhaus