Die Geheimnisse der Deutschen Oper Berlin

Am Mittwoch, den 05. April 2017, haben wir, die Klasse 6a, die Deutsche Oper besucht. Ein Mitarbeiter führte uns „hinter die Kulissen“. Er zeigte uns die vier Bühnen: die Hauptbühne,die rechte und linke Nebenbühne und die hintere Bühne.

Die Hauptbühne durften wir aufgrund von Verletzungsgefahr nicht betreten, doch die andren Bühnen schon. Dort werden Scheinwerfer, Kulissen und Requisiten deponiert. Da stehen auch Pulte mit Bildschirmen, wo normalerweise jeweils einer sitzt und sie bedient. Mit Hilfe einer verschiebbaren Drehplatte können auf der Bühne leicht die Kulissen getauscht werden, indem man das dem Zuschauer zugewandte Bild nach hinten dreht. Insgesamt gibt es vier Brandschutzvorhänge. Wir durften auch in den Orchestergraben hineinblicken und der ist wirklich nicht klein. Auf der Bühne ist generell bei jedem Stück ein Souffleur oder eine Souffleuse in einem Kasten versteckt, in dem nur die Schauspieler und Sänger ihn sehen und hören. Er / Sie flüstert nämlich, falls jemand seinen Text vergessen hat, diesen zu.

Der große Zuschauerraum hat mit den freitragenden Balkonen ca. 1900 Plätze und von jedem sieht man die komplette Bühne. Der Raum ist breit, leicht gekrümmt und sehr schlicht, um die Konzentration nur auf die Bühne zu richten.

Später wurden uns noch ein paar andere Räume gezeigt, zum Beispiel einer, der sehr vielfältig benutzt wird, wie zum Proben, Aufbewahren von Kulissen usw. Es gibt auch noch kleine Räume für die Schauspieler und Sänger. Uns wurde aber nur der Raum für die weiblichen Darsteller gezeigt. In diesem befindet sich alles zum Fertigmachen für den Auftritt und ein kleines Bett, um sich in den Pausen auszuruhen. Auch gibt es einen Lautsprecher, durch den angesagt wird, wann der Einsatz der Darstellerinnen ist.

Am Ende wurden wir durch das Bühnenbildmagazin geführt, in dem es sehr viele Kulissen gibt. Unter anderem ist dort auch ein großes Tor aus Metall und Holz, was schief gebaut ist, um die Bühne dadurch größer aussehen zu lassen.

Auf jeden Fall hat uns der Mitarbeiter alles sehr nett und ausführlich erklärt, und unsere Klasse hat ihm zum Dank ein kleines Blümchen als Geschenk gegeben für diesen sehr interessanten und nicht alltäglichen Besuch in der Deutschen Oper Berlin.

Text: Livia De Lucca, Klasse 6a (Schuljahr 2016/17)

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