Insidertipps

Neben dem von den Lehrern vorgesehenen Programm und den von den Schülern durchgeführten Führungen in den Ausgrabungsstätten und Museen gab es noch zusätzlich freiwillige Wanderungen oder Besichtigungen von kleineren Ruinen. Meist waren das schwerer zu erklimmende Stellen wie Berge oder auf Bergen gelegene Orte (was nicht heißt, dass das übliche Programm keine schweren und langen Wanderungen hatte ...). Die freiwilligen Unternehmungen waren aber besonders interessant, da diejenigen, die sich dafür entscheiden, auch mitkommen wollen und sich nicht die ganze Zeit beschweren und einem dauernd auf die Nerven gehen. Auch fanden diese freiwilligen Expeditionen meist am Abend statt, als die Mittagssonne (, die nach Frau Weber nur eine Illusion sei) uns nicht mehr quälte und die Temperaturen auf angenehme Werte fielen. Die Dämmerung und der Sonnenuntergang in den Bergen und auf dem Meer sind ebenfalls sehenswert (und ergeben schöne Fotos).

Die Tatsache, dass man außer fürs Frühstück (und ein, zwei Abendessen) selbst für seine Verpflegung sorgen musste, scheint erst einmal seltsam und unkoordiniert, aber dadurch hat man auch eine größere Auswahl und kann entscheiden, mit wem und wo man Essen geht. In den meisten Restaurants war man sehr nett zu uns und man hat uns manchmal auch Preisnachlasse gegeben. Vor allem zu erwähnen ist aber die Taverne "Marinero" in Tolo. Die sollte man, wenn man die Gelegenheit bekomm, unbedingt besuchen. Der Wirt dort ist ein sehr freundlicher älterer Mann, der uns wie Gäste in seinem Haus versorgte. Sehr empfehlenswert!

Übrigens: Ich glaube, die kleinen Kioske an den Ausgrabungsstätten und in den Dörfern, durch die wir gewandert sind, waren sehr froh, als wir alle vorbeikamen und uns etwas gekauft haben, und wir waren glücklich, uns mit einem kalten Eis oder Getränk innerlich abkühlen zu können.

Text: Maxim Tantchik, LK Griechisch, 2. Sem. (Schuljahr 2016/17)

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